Prozess: Ohne Führerschein durch Hamburg-Wandsbek gerast

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AUDIO: Raser ohne Führerschein in Hamburg vor Gericht (1 Min) Prozess: Ohne Führerschein durch Hamburg-Wandsbek gerast Stand: 23.07.2026 10:25 Uhr Vor dem Amtsgericht in Hamburg-Barmbek muss sich heute ein junger Mann unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Führerschein verantworten. Laut Anklage soll er im Sommer vor zwei Jahren mit einem Carsharing-Auto durch Wandsbek gerast sein. Die Polizei hatte in jener Nacht im Juni eigentlich zwei mutmaßliche Einbrecher im Auge, die sie mit ihrem Fluchtauto im Bereich der Robert-Schuman-Brücke in Marienthal stoppten. Dort fiel ihnen dann ein Audi A4 eines Carsharing-Anbieters auf. Fahrzeug krachte gegen Stromkasten und Hauswand Dessen Fahrer wollte sich offensichtlich nicht kontrollieren lassen. Denn das Fahrzeug stoppte abrupt, wendete und raste zeitweise mit 170 km/h davon. Die Polizei verfolgte ihn. An der Kreuzung Nordschleswiger Straße/Alter Teichweg verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen und fuhr einen Stromkasten um, ehe das Fahrzeug an eine Hauswand krachte. Carsharing-Auto unter falschem Namen gemietet Die drei Insassen konnten zunächst flüchten. Es entstand ein Sachschaden von rund 49.000 Euro. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte und das Auto unter falschem Namen gemietet hatte. Da das Gericht in Barmbek zunächst nur einen Verhandlungstag angesetzt hat, könnte ein Urteil bereits heute Nachmittag fallen. In den letzten Wochen kam es immer wieder zu Unfällen mit Miet- oder Carsharing-Pkw. Zahlen dazu werden aber von der Polizei nicht erhoben. Der Autofahrer war vor der Polizei geflüchtet und hatte dabei viele gefährliche Situationen verursacht. Er bekam eine Haftstrafe.

First seen: 2026-07-23 08:58

Last seen: 2026-07-24 14:23