Bei dem jüngsten Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo sind inzwischen mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Wie das nationale Gesundheitsinstitut mitteilte, stieg die Zahl der Todesfälle im Land auf 1033. Insgesamt seien bislang 2536 Infektionen registriert worden. Der Einsatz der medizinischen Helfer wird durch Gewalt von Milizen, Angriffe auf Kliniken und allgemeine Versorgungsengpässe massiv erschwert. Der Mitte Mai offiziell erklärte Ebola-Ausbruch - der 17. in der Geschichte des Landes - wird durch die seltene Bundibugyo-Variante ausgelöst. Im Gegensatz zu dem weiter verbreiteten Zaire-Stamm gibt es für die Bundibugyo-Variante weder zugelassene Impfstoffe noch Medikamente.
First seen: 2026-07-23 13:02
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