Milliardenlast für Europas Netze: Der teure Abschied von Huawei und ZTE

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Milliardenlast für Europas Netze: Der teure Abschied von Huawei und ZTE close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. Don’t show this again. Ein Gesetzentwurf der EU-Kommission zur Cybersicherheit sorgt für Unruhe in der Telekommunikationsbranche. Mit der Novelle des EU Cybersecurity Act (CSA2) will Brüssel den Einsatz von Netzkomponenten verbieten, deren Hersteller als Hochrisiko-Anbieter gelten. Die Regelung zielt vor allem auf die chinesischen Ausrüster Huawei und ZTE ab. Weiterlesen nach der Anzeige Eine Studie der Forschungseinheit des Branchenverbands GSMA zeichnet nun ein wirtschaftliches Szenario, das den offiziellen Berechnungen völlig widerspricht. Die Kommission schätzt die Gesamtkosten für den Austausch der Technik auf 10 bis 13 Milliarden Euro. Die GSMA-Studie beziffert die direkten Austauschkosten dagegen auf 30 bis 40 Milliarden Euro. Auftraggeber Telekom Die Analyse hat GSMA Intelligence verfasst, die Forschungseinheit des Verbands. Auftraggeber sind die sieben europäischen Netzbetreiber Deutsche Telekom, Fastweb, MEO, Orange, Telefónica, United Group und Vodafone. Ein Sprecher der GSMA betonte gegenüber heise online, dass der Bericht eine unabhängige Arbeit sei. Es gehe lediglich um eine genaue Bewertung der wirtschaftlichen Kosten. Für alle Hochrechnungen, Modelle und Schlussfolgerungen sei GSMA Intelligence verantwortlich. Milliardenkosten für Mobilfunk, Festnetz und Transport Die Ergebnisse der Analyse basieren auf internen Kostenschätzungen der beteiligten Netzbetreiber, die rund die Hälfte des europäischen Mobilfunk- und Festnetzmarktes abdecken. Die Autoren unterscheiden bei ihren Berechnungen zwischen verschiedenen Netzbereichen. Der größte Posten entfällt auf die Mobilfunknetze, wo der Austausch von Basisstationen und Kernnetzkomponenten mit 16 bis 22 Milliarden Euro zu Buche schlagen würde. Für Festnetze werden bis zu 5 Milliarden Euro veransc...

First seen: 2026-07-23 15:04

Last seen: 2026-07-27 12:27