Britischer Premier Burnham senkt die Gewerbesteuer für Pubs, Clubs & Live-Musik

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Lebenshaltungskosten in Großbritannien Britischer Premier senkt Steuern - auch für Pubs Stand: 23.07.2026 • 16:30 Uhr Großbritannien neuer Premierminister Andy Burnham will vieles anders machen als sein Vorgänger Keir Starmer. Unter anderem will er die Lebenshaltungskosten senken. Davon profitieren könnten zum Beispiel Pubs. Die britische Regierung hat angekündigt, die Gewerbesteuer für Pubs, Clubs und Konzert-Locations in Großbritannien ab April um 20 Prozent zu senken. Dadurch könne ein durchschnittliches Pub nach Schätzungen der Regierung etwa 1.100 Pfund im Jahr (rund 1.290 Euro) einsparen. Zwar handelt es sich um vergleichsweise geringe Summen, aber der neue Premierminister Andy Burnham will damit zeigen, dass die Regierung die Lebenshaltungskosten schnell senken kann. "Zu lange haben Regierungen tatenlos zugesehen, wie beliebte Lokale aus unseren Ortskernen verschwanden. Das ändere ich heute", so Burnham. Sein Vorgänger Keir Starmer hatte die ersten Monate seiner Amtszeit vor allem damit verbracht, Gutachten zu möglichen politischen Änderungen in Auftrag zu geben, diese aber nicht umgesetzt. Die oppositionelle Tory-Partei unterstützt das Vorhaben, forderte jedoch einen Finanzierungsplan: "Das ist bereits die dritte nicht finanzierte Ausgabenzusage" erklärte der Abgeordnete Matt Vickers. Nach eigenen Angaben will Burnham die Kosten von rund 100 Millionen Pfund mit Mehrbelastungen für Unternehmen wie E-Zigaretten-Geschäfte, "die keinen positiven Beitrag für die Gemeinden leisten", gegenfinanzieren. Neben der Senkung der Gewerbesteuer hatte Burnham angekündigt, eine Preisobergrenze für Bustickets einzuführen und eine Abgabe auf Stromrechnungen für Privathaushalte zu streichen.

First seen: 2026-07-23 15:04

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