Über Wasser laufen soll bald olympisch sein. Dieser Tage ist diese wundersam anmutende Disziplin, Küstenrudern genannt, bei den „Finals“ zu besichtigen: den gebündelten Meisterschaften von 24 Sportarten in Hannover. Auf dem Steinhuder Meer sprinten die Ruderer ins Boot und nach einem Slalom-Parcour zurück an Land ins Ziel. Vor der Oper wird Beachvolleyball gespielt, die Rugbyspielerinnen ermitteln in der 7er-Variante ihren Meister.Kulisse vor der Oper: Im Beachvolleyball werden in Hannover die deutschen Meister ermittelt. Michael Matthey/dpaUnd im Mehrkampf der Kunstturner hat Andreas Toba – ganz klassisch – im Alter von 35 Jahren in seiner Heimatstadt Hannover noch einmal den dritten Platz belegt.Salto finale: Andreas Toba vom TK Hannover 1858 bei der Bodenkür seiner letzten nationalen Mehrkampfmeisterschaft. Robert Michael/dpaMehr als zwanzig Jahre gehörte Andreas Toba vom TK Hannover zu den besten Turnern im Lande, viermal nahm er an den Olympischen Spielen teil. 2016 in Rio de Janeiro riss er sich das Kreuzband und trat trotzdem noch am Seitpferd zu seiner Übung an, um das Mannschaftsergebnis zu sichern. Seit seinem letzten internationalen Wettkampf 2025 bei der WM in Leipzig arbeitet er als Landestrainer. „Dafür das ich eigentlich Rentner bin und Turnen nur noch als Hobby mache, finde ich es schön, wenn man sieht, wenn man mit Leidenschaft Sachen macht, dass es gut werden kann“, sagte er. Deutscher Mehrkampfmeister ist in Hannover diesmal Radomyr Stelmakh vom SC Cottbus geworden.
First seen: 2026-07-23 15:05
Last seen: 2026-07-23 16:06