Die von den USA verhängten neuen Zölle gegen 60 Handelspartner stoßen weltweit auf Kritik. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete die neuen Zölle als Schock für den Staatenverbund und sagte, die Begründung der US-Regierung sei nicht nachvollziehbar. »Wenn man unsere Arbeitsgesetze mit denen der USA vergleicht – wir haben bezahlten Urlaub und sehr gute Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten –, dann ist diese Argumentation nicht wirklich stichhaltig«, sagte sie der Nachrichtenagentur Reuters am Rande von ASEAN-Treffen in Manila. Australien und Brasilien bezeichneten die neuen Zölle als ungerechtfertigt und kündigten an, sich für deren Abschaffung einzusetzen; Norwegen sah für die Maßnahme »keinerlei Grundlage«. Die US-Regierung hatte am Donnerstag neue Zölle gegen rund 60 internationale Handelspartner verkündet. Grund für die Maßnahme sei ein unzureichendes Vorgehen der Betroffenen gegen Zwangsarbeit, hieß es. Die Aufschläge von 10 bis 12,5 Prozent traten an diesem Morgen in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt lief ein bisher geltender weltweiter Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe aus. Australiens Handelsminister Don Farrell teilte mit: »Diese Zölle sind ungerechtfertigt und stehen im Widerspruch zu unserem Freihandelsabkommen.« teilte mit. Die Zölle müssten »abgeschafft werden«. Neuseelands Regierungschef Christopher Luxon nannte die Ankündigung der USA »äußerst enttäuschend«. Zölle seien nicht der richtige Weg: »Sie treiben die Kosten in die Höhe und sorgen für Unsicherheit bei den Unternehmen.« Neuseelands Regierungschef Christopher Luxon nannte die Ankündigung Washingtons »äußerst enttäuschend«. Zölle seien nicht der richtige Weg: »Sie treiben die Kosten in die Höhe und sorgen für Unsicherheit bei den Unternehmen.« Zugleich zweifelte Luxon die Begründung für die neuen Zölle an: »Die US-Untersuchung hat keine stichhaltigen Beweise für die Behauptungen im Zusammenhang mit Zwangsarbeit geliefert«, schrieb er auf X. Die japanische Regierung äußerte »Bedau...
First seen: 2026-07-24 05:14
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