Sie haben über die Jahre einige große Investments in Deutschland getätigt, unter anderem in die Softwarefirmen Celonis und Personio. Würden Sie heutzutage noch in ein Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS) investieren?Absolut. Was man verstehen muss: Ein Dienst wie das KI-Start-up für Anwälte, Legora, oder auch der KI-App-Entwickler Lovable ist im Grunde eine SaaS-Schicht über einem Sprachmodell. Sobald SaaS-Unternehmen anfangen, Modelle wirklich zu integrieren, werden sie ähnlich. Es geht nur darum, wie schnell sie das schaffen. Ich glaube, sowohl Personio als auch Celonis sind auf diesem Weg schon sehr weit. Die echte Kapitalrendite wird entstehen, wenn Unternehmen nicht nur individuelle Produktivitätssteigerungen haben, sondern wenn Geschäftsprozesse automatisiert werden, wenn Agenten miteinander arbeiten, um etwas zu erledigen. Und das Einzige, was diese Agenten dafür brauchen, ist Kontext darüber, wie das Unternehmen funktioniert. Celonis liefert diesen Kontext.
First seen: 2026-07-24 06:15
Last seen: 2026-07-24 09:18