In den USA gibt es mittlerweile mehr ETFs als Einzelaktien. Dabei sollen ETFs doch dazu dienen, einzelne Wertpapiere auf möglichst sinnvolle Art zu bündeln. Wie viele sinnvolle Kombinationen kann es da schon geben? Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus: Der Markt wird von Produkten überschwemmt, die zwar als ETFs betitelt sind, Ihnen aber keinen ausgewogenen Aktienkorb bieten. Wir erklären, woher dieser ETF-Slop, diese Flut minderwertiger Produkte, kommt und bei welchen Sie besonders skeptisch sein sollten. Eigentlich sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs) das Nonplusultra für die passive Geldanlage. Mit einem einzigen Produkt lassen sich mehrere Tausend Aktien von Unternehmen weltweit kaufen. Anlegerinnen und Anleger können so unkompliziert und kostengünstig ihr Risiko am Kapitalmarkt streuen und langfristig von der durchschnittlichen Marktrendite profitieren. Zumindest in der Theorie.
First seen: 2026-07-24 06:15
Last seen: 2026-07-24 06:15