Hamburg Nach jahrelangem Zoff: Abriss der Sternbrücke hat begonnen Abrissarbeiten an der Sternbrücke in Hamburg. Bauarbeiter sichern die abgesperrte Baustelle an der stark befahrenen Bahntrasse. Florian Quandt An der Stresemannstraße hat der Abriss der historischen Sternbrücke begonnen. Während die alte Konstruktion Stück für Stück zerlegt wird, steht der gigantische Nachfolger schon bereit. Nach jahrelangen Diskussionen, kontroversen Debatten und Planungen ist es am Freitag tatsächlich so weit: An der Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße laufen seit Freitagmorgen die Abrissarbeiten an der 100 Jahre alten Sternbrücke. Es herrscht geschäftiges Treiben auf der abgesperrten Fläche, auf dem Bürgersteig haben sich einige Schaulustige versammelt.Zunächst wird der Mittelteil der Brücke herausgebrochen, anschließend folgen die beiden seitlichen Teile. Die Tragelemente wurden bereits herausgebrannt.Abriss der Sternbrücke hat begonnen – das passiert jetztAnschließend werden alle Teile mit einem Trennschneider zerlegt und die Überreste zunächst auf eine Fläche der Deutschen Bahn in Wilhelmsburg transportiert. Das könnte Sie auch interessieren: Ist der Abbruch geschafft, soll in einer Woche die neue Sternbrücke eingehoben werden, die aktuell noch auf der Brammerfläche am Schulterblatt steht. Die Straße unter der Brücke ist schon länger gesperrt, Busse und Autos müssen eine Umleitung fahren. Auch der S-Bahn-Verkehr ist stark eingeschränkt. Mit einer Länge von 108 Metern und einer Höhe von 25 Metern ist sie deutlich gewaltiger als ihre Vorgängerin. Laut der Bahn ist der Neubau notwendig, um den hunderten S-Bahnen, Regios und ICEs, die täglich darüber fahren, auch in Zukunft standhalten zu können.
First seen: 2026-07-24 09:18
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