Neulich, zum Semesterende, war Tag der offenen Tür in der Universität der Künste (UdK) in Berlin. Jeder durfte rein, überall war ausgestellt, was die Studentinnen und Studenten im Lauf des Semesters so gemalt, gezeichnet, geformt oder arrangiert hatten. In der riesigen Eingangshalle, in Gängen und Ateliers standen überwiegend ernste, überwiegend junge Menschen und betrachteten und besprachen die Bilder, Skulpturen, Installationen. Und weil das alles sehr viel (und zum Teil auch ganz gut) war, stand man bald erschöpft im Garten, wo es keine Kunst, aber kalte Getränke gab. Man holte Luft und fragte, erst sich und dann ein paar andere, ob der Schrecken, der sich vor knapp drei Jahren von diesem Ort aus verbreitet hatte, wirklich vorbei und vergessen sei.
First seen: 2026-07-24 09:18
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