Microsoft setzt auf eigene KI-Modelle: MAI statt OpenAI

https://www.heise.de/rss/heise-atom.xml Hits: 73
Summary

Microsoft setzt auf eigene KI-Modelle: MAI statt OpenAI Microsoft baut den Einsatz eigener KI-Modelle in seinen Produkten aus. Der Bing Image Creator arbeitet nach Angaben des Unternehmens inzwischen vollständig mit der Bild-KI MAI-Image-2.5. Auch in PowerPoint, OneDrive, Dynamics 365 und Azure kommen neue Modelle der MAI-Familie zum Einsatz. Weiterlesen nach der Anzeige Microsofts KI-Angebote sind bislang eng mit dem Partner OpenAI verbunden. GPT-Modelle bilden unter anderem eine Grundlage für die Copilot-Funktionen. Für PowerPoint vergleicht Microsoft den Einsatz von MAI-Image-2.5 ausdrücklich mit GPT-Image-2. Parallel entwickelt das Unternehmen seit etwa einem Jahr eigene Modelle unter dem Namen MAI. Sie sollen sich besser auf einzelne Produktfunktionen zuschneiden lassen und Microsoft bei Kosten, Laufzeiten und der Modellauswahl mehr Spielraum geben. Bing Image Creator arbeitet vollständig mit MAI Beim Bing Image Creator ist der Wechsel am weitesten fortgeschritten. Der Dienst arbeite nun vollständig mit Microsofts eigenen Modellen, teilt das Unternehmen mit. MAI-Image-2.5 dient dort standardmäßig sowohl zur Bilderzeugung als auch zur Bildbearbeitung. Nutzer können damit Bilder aus Texteingaben erstellen und vorhandene Motive per Anweisung verändern. Die KI kann etwa Objekte entfernen, Bildbereiche ergänzen oder ein Bild umgestalten. Microsoft hebt dabei vor allem die präzisere Bearbeitung per natürlicher Sprache hervor. Auch PowerPoint nutzt MAI-Image-2.5 für Bild-zu-Bild-Funktionen. Dabei dient ein vorhandenes Bild als Vorlage, die die KI verändern, erweitern oder stilistisch anpassen kann. Microsoft zufolge sinken die GPU-Kosten in diesem Einsatz um bis zu 84 Prozent gegenüber GPT-Image-2. In OneDrive ist MAI-Image-2.5 nach Unternehmensangaben das Standardmodell für wichtige Bildbearbeitungsfunktionen. Microsoft nennt eine um etwa ein Viertel geringere P95-Latenz. Der Wert beschreibt die Antwortzeit, die 95 Prozent der Anfragen nicht überschreiten. Außerdem s...

First seen: 2026-07-24 11:20

Last seen: 2026-07-27 12:27