Studie: Im Altertum gab es Zehntausende Sprachen

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Die Sprachen, die wir heute sehen, seien die überlebenden, sagt Erstautor Damián Blasi, der an der Catalan Institution for Research and Advanced Studies (ICREA) forscht. »Aussterbeprozesse könnten die sprachliche Vielfalt viel stärker geprägt haben, als uns bisher bewusst war.«Jedes Jahr gehen etwa vier Sprachen verlorenEinen Schwenk macht die Studie zur aktuellen Lage: Derzeit gebe es rund 7500 Sprachen, doch nehme die sprachliche Vielfalt stark ab, während sich eine Handvoll »Gigantensprachen« ausbreiteten, darunter Englisch, Spanisch, Mandarin, Arabisch und Hindi.»Fast fünf Milliarden Menschen sprechen mindestens eine der zehn am häufigsten gesprochenen Sprachen, während die Hälfte aller Sprachen der Welt mittlerweile vom Aussterben bedroht ist«, schreibt das Forschungsteam. Etwa vier Sprachen würden pro Jahr verschwinden, ergänzt die Gruppe – womit sie deutlich optimistischer ist als die Unesco, die 2024 noch vom Verlust einer weiteren Sprache alle zwei Wochen ausging.

First seen: 2026-07-24 12:22

Last seen: 2026-07-24 15:25