Neue US-Zölle in Kraft: Auch Einfuhren aus EU betroffen

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Politik & Wirtschaft Neue US-Zölle in Kraft: Auch Einfuhren aus EU betroffen US-Präsident Donald Trump. Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa Seine bisherigen globalen Zölle hätte US-Präsident Donald Trump nicht mehr erheben dürfen – doch er hat einen Weg gefunden, um neue Abgaben zu begründen. Die Vereinigten Staaten verhängen ab sofort neue Zölle gegen 60 Handelspartner, darunter auch auf Waren aus der Europäischen Union (EU). Das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer teilte am Donnerstag mit, dass die Abgaben in Höhe von zehn beziehungsweise 12,5 Prozent ab diesen Freitag 6.01 Uhr deutscher Zeit erhoben würden. Faktisch ersetzen sie jene temporären globalen Zölle in Höhe von zehn Prozent, die US-Präsident Donald Trump mit Ende des gesetzlich erlaubten Zeitrahmens von 150 Tagen nun nicht mehr erheben darf. Für die neuen Zölle stützen sich die USA auf einen anderen Paragrafen desselben Gesetzes wie vorher. Dieses Mal lautet die Begründung: angeblich unzureichende Maßnahmen der Handelspartner gegen Zwangsarbeit. Die neuen Abgaben betreffen nach US-Angaben 99,4 Prozent aller Importe. US-Zölle: Ausgenommen sind Stahl, Aluminium, Öl und Gas Ausgenommen sind demnach unter anderem Produkte wie Stahl und Aluminium, die bereits bestimmten anderen Zöllen unterliegen. Auch Öl und Gas seien nicht betroffen, sagte ein hochrangiger US-Beamter. Weitere Ausnahmen gibt es für Waren, die zuvor bereits auf ein Schiff geladen wurden. Das könnte Sie auch interessieren: Je nach Handelspartner hätten Untersuchungen der USA entweder Zölle in Höhe von zehn oder 12,5 Prozent als „angemessenen Satz” ergeben, hieß es in der Mitteilung aus Washington. Die Europäische Union wird darin gemeinsam mit Japan, der Schweiz und anderen Ländern als Handelspartner genannt, für die beide Sätze aufgeführt werden. (dpa/mp)

First seen: 2026-07-24 13:22

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