Gefälschte Impfpässe: Hamburger zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt

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Gefälschte Impfpässe: Hamburger zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt Stand: 24.07.2026 17:48 Uhr Das Hamburger Landgericht verschärfte das Urteil aus der Vorinstanz, die den Angeklagten lediglich zu einer Geldstrafe verurteilt hatte. (Symbolfoto) In einem Berufungsprozess um die Vermittlung gefälschter Impfpässe ist ein 34-Jähriger vom Landgericht Hamburg zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Die Anklage warf dem Mann vor, zwischen Ende 2021 und Anfang 2022 mehrfach gefälschte Impfausweise eines Mittäters gegen Bezahlung an Kunden vermittelt zu haben. Die Ausweise hätten unter anderem falsche Angaben zu angeblichen Corona-Impfungen enthalten. Zudem soll der Angeklagte selbst tatsächlich nicht durchgeführte Impfungen in Blanko-Impfpässen dokumentiert haben. Verurteilt wurde der Mann nun unter anderem wegen Urkundenfälschung und gewerbsmäßiger Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen. Von der zehnmonatigen Freiheitsstrafe gelten zwei Monate wegen einer rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung bereits als vollstreckt.

First seen: 2026-07-24 16:26

Last seen: 2026-07-25 07:37