Die Löscharbeiten gegen die Waldbrände westlich von Madrid werden durch aufkommenden Wind behindert. Mit Böen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde werde der Einsatz für die Feuerwehr schwieriger, teilte das spanische Innenministerium mit. In der Nacht hatte die Feuerwehr zunächst von günstigeren Wetterbedingungen profitiert. Die Brände seien kaum vorgerückt und hätten an Intensität verloren. Wegen der Feuer mussten in der Hauptstadtregion nach Regierungsangaben bislang mehr als 30.000 Menschen fliehen. Weitere 20.000 Einwohner seien aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben. Behördenvertretern zufolge handelt es sich um das schwerste Feuer, das jemals in der Region verzeichnet wurde. Bislang sind dort mehr als 9.000 Hektar Land verbrannt. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte bei einem Besuch der vom Feuer betroffenen Gebiete laut der Zeitung El País, die Lage bleibe »komplex«. Die Temperaturen seien gesunken, aber man wisse nicht, wie sich der Wind entwickeln werde. Zudem forderte er erneut einen staatlichen Pakt gegen den Klimanotstand. Zwei separate Waldbrände in der Region Madrid hatten sich am Freitag zu einem riesigen Feuer vereinigt. Mit einem weiteren Brand in Ávila in der benachbarten Region Kastilien und León sind sie bislang nicht verschmolzen. Am Himmel westlich der Hauptstadt waren dichte Rauchwolken zu sehen. Waldbrände auch an Frankreichs Atlantikküste Auch im benachbarten Frankreich wüten derzeit heftige Waldbrände. Tausende Menschen mussten deswegen die Vororte von Bordeaux verlassen. Die Gebiete Le Haillan, Eysines und Merignac würden geräumt, teilte die Leiterin der Lokalverwaltung von Nouvelle-Aquitaine und Gironde, Sophie Brocas, auf X mit. Im gesamten Bordeaux umfassenden Département Gironde sind bereits mindestens 110.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Behörden sprechen von einem Feuer »beispiellosen Ausmaßes«. Mehr als 1.200 Feuerwehrleute sind an der Atlantikküste im Einsatz. »Die Brände, die...
First seen: 2026-07-25 10:40
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