„Wir werden nicht kleiner, sondern größer“ – Hunderttausende feiern beim CSD in Berlin

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Hunderttausende Menschen feiern in Berlin den CSD. Die Organisatoren warnen vor steigendem Hass in der Gesellschaft. Am Abend soll noch ein Musikstar auftreten.Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin an der diesjährigen Großkundgebung zum Christopher Street Day (CSD) teilgenommen. Mit Regenbogenfahnen, bunten Kostümen und viel Glitzer zogen sie durch die Hauptstadt. Insgesamt seien mehrere Hunderttausend Menschen gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe keine besonderen Vorkommnisse oder Störungen.Mit ihrer Demonstration wollten die Veranstalter ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzen. „Queere Menschen stehen weltweit unter mehr Druck“, sagte Thomas Hoffmann, Vorstandsmitglied des Berliner CSD. Bestehende Rechte würden teils wieder rückabgewickelt und auch die Hasskriminalität steige an.Mit ihrem zweitägigen CSD wollten sie ein ganz klares Zeichen dagegensetzen und sagen: „Wir werden nicht kleiner, sondern größer. Wir werden nicht leiser, sondern lauter“, so Hoffmann. „Und zwar so lange, bis alle Menschen in Deutschland frei, sicher und selbstbestimmt leben können.“Rapperin Ikkimel: „Es ist mir eine Ehre“Die Demonstration wurde zur großen Party. Einige Menschen waren mit Glitzerkostümen und Fetischkleidung wie Hundemasken unterwegs, es lief Musik von Queen („Don‘t stop me now“) bis zu Elektrobeats. Die Polizei wies die Feiernden angesichts des warmen Wetters darauf hin, ausreichend Wasser zu trinken.Zum Auftakt des Wochenendes war Rapperin Ikkimel („Fußballmänner“) am Brandenburger Tor aufgetreten. „Schön, dass ich heute hier spielen darf, Leute, es ist mir eine Ehre“, sagte sie am Freitagabend. Die 29-Jährige hatte neulich mit einem Auftritt im ZDF-„Morgenmagazin“ Schlagzeilen gemacht.In vielen Ländern würden homosexuelle Menschen und die queere Community nicht akzeptiert, sagte Ikkimel. Es werde immer gesagt, in Deutschland sei das eine Selbstverständlichkeit. Leider merke sie aber immer wieder in Berlin, dass dem leider nicht so sei. Desweg...

First seen: 2026-07-25 17:45

Last seen: 2026-07-25 18:46