Die Amper ist stellenweise zum Rinnsal geworden. An der Messstelle in Fürstenfeldbruck ist der Wasserstand zeitweise bereits auf nur noch sechs bis acht Zentimeter gesunken. Weiter flussabwärts in Dachau ist die Lage nicht ganz so schlimm, aber ebenfalls schwierig. Dort reduzieren die Stadtwerke Dachau wegen des anhaltend niedrigen Wasserstands die Wasserzufuhr zum Mühlbach nun um 20 Prozent. Statt fünf Kubikmeter pro Sekunde wird die Wassermenge auf vier Kubikmeter pro Sekunde gedrosselt.„Bei einer unveränderten Ableitung in den Mühlbach bestünde die Gefahr, dass die Amper zu wenig Wasser führt und ökologische Schäden entstehen“, heißt es in einer Presseerklärung der Stadtwerke. Die Maßnahme sei mit dem Wasserwirtschaftsamt und der zuständigen Wasserrechtsbehörde besprochen und abgestimmt. Sobald sich die Lage verbessere, werde wieder auf den regulären Betrieb umgestellt, heißt es.
First seen: 2026-07-26 16:00
Last seen: 2026-07-26 22:07