Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD läuft ein SEK-Einsatz in einer Gartenkolonie in Berlin-Spandau. Der Tatverdächtige Abdul B. ist dabei tödlich verletzt worden. Er soll zuvor Polizisten mit einer Stichwaffe angegriffen haben.Nach bundesweiter Fahndung im Anschluss an die Bluttat beim Berliner CSD läuft ein SEK-Einsatz in einer Gartenkolonie in Berlin-Spandau. Dabei wurde eine Person tödlich verletzt. Die Senatsinnenverwaltung bestätigte, dass es sich dabei um den Tatverdächtigen Abdul B. handelt. Am Einsatzort kreisten Hubschrauber in der Luft. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wurde er angeschossen und erlag anschließend den Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er Polizisten mit einer Stichwaffe angegriffen. Daraufhin sei auf den Mann geschossen worden und er sei trotz Reanimationsmaßnahmen gestorben, teilte die Berliner Polizei auf der Plattform X mit.Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) berichtete im ZDF von einem SEK-Einsatz, bei dem ein Schuss gefallen sei. Dabei sei eine Person gestorben.Bei einer Amokfahrt am Samstagabend unweit des Christopher Street Days (CSD) war eine Frau getötet worden und 29 Menschen teils schwer verletzt. Die Bundesregierung geht von einem islamistischen Anschlag aus.Der Berliner Generalstaatsanwaltschaft zufolge hatte sich der Tatverdächtige in den vergangenen Monaten radikalisiert und 2025 mehrmals versucht, sich im Ausland der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschließen. Im Mai wurde er demnach zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft Beschwerde ein. Der Mann war deutscher Staatsbürger und hatte einen libanesischen Hintergrund.Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.lay mit dpa
First seen: 2026-07-26 18:02
Last seen: 2026-07-26 18:02