Großbritannien: Andy Burnham plant keine vorgezogene Neuwahl in Großbritannien

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Der neue britische Premierminister Andy Burnham sieht trotz Regierungswechsel keinen Grund für eine vorgezogene Neuwahl. Das sagte Burnham der BBC in seinem ersten großen TV-Interview als Regierungschef. Millionen Menschen hätten sich bei der vergangenen Parlamentswahl für das Wahlprogramm der sozialdemokratischen Labour-Partei entschieden. »Wir haben eine parlamentarische Demokratie und das ist, wofür die Leute ihre Stimme gegeben haben«, sagte Burnham. Er wolle sich an das Wahlprogramm halten. Seit mehr als einem Jahr liegt die Labour-Partei jedoch in den Umfragen hinter den Rechtspopulisten von Reform UK. Lebenshaltungskosten senken Die Labour-Partei hatte im Sommer 2024 mit Burnhams Vorgänger Keir Starmer an der Spitze einen deutlichen Wahlsieg errungen. Es folgten jedoch etliche gescheiterte Reformprojekte, Affären und heftige Niederlagen bei den Regional- und Kommunalwahlen im Mai. Starmer trat im Juni als Regierungschef zurück, Burnham wurde vor gut einer Woche zu seinem Nachfolger ernannt. Das Kabinett wurde dabei erheblich umgebaut. In seiner ersten Woche im Amt kündigte Burnham eine ganze Reihe von Maßnahmen an, um die Lebenshaltungskosten zu senken. So soll die Mehrwertsteuer auf Energierechnungen für Privathaushalte wegfallen und die Gewerbesteuer für Pubs und andere Lokale sinken. Wie die Maßnahmen finanziert werden sollen, blieb offen.

First seen: 2026-07-27 13:28

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