Solarland Bayern war diesen Angaben zufolge 2025 mit 165 Millionen Euro Spitzenreiter bei dem finanziellen Ausgleich für Erzeuger erneuerbarer Energien, danach folgten die großen Windkraftländer Niedersachsen mit 120 Millionen und Schleswig-Holstein mit 54 Millionen Euro. Dagegen bekamen Betreiber in Hessen, Bremen, im Saarland, Berlin und Hamburg wenig oder gar nichts.Leitungskapazitäten reichen nicht ausGerade an windreichen Tagen reichen die Leitungskapazitäten nicht aus, um den Strom zu transportieren. Die Netzbetreiber regeln deshalb bei Engpässen regional Erzeuger ab. Wie oft diese entschädigt werden müssen, wenn ihre Anlagen keinen Strom einspeisen dürfen, hängt also vom Wetter ab und davon, wie gut das Stromnetz ausgebaut ist. Die konkrete Höhe orientiert sich im Einzelfall am jeweiligen Marktpreis. Die hohe Summe für Bayern erklärt sich unter anderem daraus, dass dort viele Solaranlagen gebaut wurden, der Leitungsausbau aber nur langsam vorankommt.
First seen: 2026-03-23 05:59
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