Es gibt sie, diese Tage. In den vergangenen Wochen war St. Paulis Nummer eins ein enormer Rückhalt, ein ums andere Mal überragend, hatte großen Anteil am positiven Trend und wurde gefeiert. Auch gegen den SC Freiburg zeigte Nikola Vasilj mehrere starke Paraden – und patzte dann folgenschwer, was zur bitteren 1:2-Niederlage führte. Der Schlussmann der Kiezkicker ist einer, der weder Verantwortung noch klare Worte scheut, und so verwunderte es auch nicht, dass er den Siegtreffer der Gäste durch Ex-Kiezkicker Igor Matanovic auf seine Kappe nahm.St. Pauli-Torhüter Nikola Vasilj nimmt Schuld auf sich„Das zweite Gegentor war mein Fehler“, sagte Vasilj nach der Partie ohne Umschweife. „Ich muss den Ball fangen oder zumindest aus der Gefahrenzone ablenken.“ Stattdessen hatte der 30-Jährige einen nicht brandgefährlichen Schlenzer von Cyriaque Irié nach vorn abgewehrt und vor die Füße von Matanovic, der in Mittelstürmermanier zum Freiburger Siegtor abstaubte (78.).„Das ist das Leben eines Torwarts“, sagte der bosnische Nationalkeeper zu seiner Rolle des Unglücksraben. „Ich kenne das. So etwas passiert manchmal. Das muss man akzeptieren. Es gibt diese Spiele, wo du dich gut fühlst und gut im Spiel bist und dann passiert so etwas.“ Bedient fuhr er fort: „Das Schlimmste ist, dass die Mannschaft leidet, weil wir das Spiel verloren haben. Es ist hart für uns alle.“Vasilj moniert: „Wir waren nicht wach genug“Die Niederlage war unnötig, ein Punktgewinn wäre mindestens drin und auch verdient gewesen. St. Pauli hatte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gezeigt, defensiv stabil gestanden und auch gut nach vorn gespielt und die Freiburger vor Probleme gestellt. „In der zweiten Halbzeit haben wir tiefer gestanden und haben zu oft den Ball verloren. Wir sind dann immer mehr unter Druck geraten, Freiburg ist immer häufiger zu Chancen gekommen. Wir waren nicht wach genug“, monierte Vasilj.Das könnte Sie auch interessieren: Nicht richtig schlecht, aber weit weg von gut: Die...
First seen: 2026-03-23 06:59
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