Vodafone: Hunderte Haushalte pro Segmentierung Vodafone legt seine Bilanz zum Netzausbau im Kabelnetz vor. Damit wird zur Geheimsache Haushalte pro Node mehr bekannt. Auch für OXG gibt es Neues. Michael Langer von Vodafone am 14. Juni 2023 in Dresden Bild: Achim Sawall/Golem.de Im Februar 2026 haben Vodafone-Techniker 137 Segmentierungen im Kabelnetz durchführen müssen. Das gab das Unternehmen am 23. März 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Für 198.000 Haushalte in 79 Städten und Gemeinden wurde damit die Nodes verkleinert, um die Internetversorgung zu verbessern. Viele Bauprojekte wurden unter anderem in Berlin, Bielefeld, Essen, Bocholt, Bochum und Lage abgeschlossen. "Jede Segmentierung verbessert die Internetleistung für mehrere hunderte Haushalte" , erklärte das Unternehmen, was umgekehrt bedeutet, dass "mehrere hunderte Haushalte" an einem Node hängen und sich die Datenrate teilen müssen. Vodafone müsse die Anzahl der Kunden, die im Kabelnetz an einem Node hängen, weiter stark reduzieren. Das sagte Michael Langer, Director Quality, Network Evolution bei Vodafone Deutschland, bereits im Juni 2023 auf der Connect Conference in Dresden. "Wir investieren stark. Wir haben gesehen, was während Corona mit dem Netzwerk und den Nodes passiert ist. Wir schaffen mehr Segmente" , betonte Langer. Man wolle mehr Kapazität und mehr Stabilität in das Netzwerk bringen, unterstrich er. OXG Glasfasernetze werden ausgebaut Langer sagte: "Das Koaxialkabel ist ein Shared Medium, je mehr wir das machen, je leistungsfähiger wird es." Man glaube, ein Segment sei mit 115 bis 120 Menschen am besten proportioniert. Zudem baut das Joint Venture OXG Glasfasernetze bis an die Häuser weiter aus. In Mannheim (55.500 FTTH-Anschlüsse) und Kaufbeuren (10.000) startete jüngst der Glasfaser-Ausbau. In Frankfurt am Main und in den Berliner Stadtbezirken Lichtenberg und Pankow wurde der Ausbau für 26.000 beziehungsweise 73.500 Haushalte angekündigt.
First seen: 2026-03-23 14:05
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