Russland-U-Boot: Wrack der »Komsomolez« strahlt immer noch radioaktiv

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Erhöhte Werte für Cäsium-137 in KorallenSeit 2013 überwacht Norwegen das Wrack. Im Jahr 2019 schickten Forschende ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge in die Tiefe, die dort Proben entnahmen. Die Resultate zeigen, dass die Titanversiegelungen noch intakt sind.»Im unmittelbaren Umfeld des beschädigten vorderen Teils des U-Boots wurden keine Spuren von Plutonium aus den Sprengköpfen im Torpedoraum gefunden«, schreibt das Team. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass radioaktives Material aus dem atomaren Antrieb und gelagerter nuklearer Brennstoff zerfallen.Die hohen Werte wurden an einem Lüftungsrohr auf dem Turm des U-Boots sowie an einem Metallgitter in der Nähe gemessen. Dort sammelten die Wissenschaftler auch verschiedene Meeresbewohner ein. Erhöhte Werte für Cäsium-137 fanden sie nur in Proben von Weichkorallen, Seeanemonen und Schwämmen.

First seen: 2026-03-23 19:10

Last seen: 2026-03-24 06:19