Z+ (abopflichtiger Inhalt); Giorgia Meloni: Die Balancekünstlerin verliert das Gleichgewicht Mit einer Justizreform wollte Giorgia Meloni Italien effizienter machen. Aber sie hat sich die falschen Freunde gesucht – und so ihre erste große Niederlage erlitten. 24. März 2026, 5:18 Uhr 6 Min. 5 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Giorgia Meloni, die überraschend an die Regierung kam, führte Italien stabil, knüpfte enge Bande und war beliebt. Doch ihr Justizreferendum scheiterte mit 54 Prozent Ablehnung. Die Gründe: schlechtes Regierungspersonal, falsche Freunde und aggressive Rhetorik. Melonis Verbindungen zu Trump und Orbán sowie die Angst vor einer Schwächung des Rechtsstaates führten zu ihrer Niederlage. Die Italiener haben damit ein deutliches Signal gesendet und Zweifel an Melonis Absichten geweckt. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Es ist die erste große Niederlage ihrer Amtszeit: Giorgia Meloni © Remo Casilli/Reuters Als Giorgia Meloni im Oktober 2022 überraschend an die Regierung kam, war die Sorge in Europa groß. Immerhin hatte sie ihre politischen Wurzeln im italienischen Neofaschismus. Dann aber regierte sie recht unauffällig, knüpfte enge Bande mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, platzierte Getreue mitten im Herz der Brüsseler Machtapparate, bot sich als Europas Brücke zu Donald Trump an, zu dem sie seit jeher enge Beziehungen pflegt, vor allem aber gab sie Italien eine stabile Regierung. Sie führt inzwischen die in der Nachkriegszeit viertlängste amtierende Regierung an. Das gelingt ihr, obwohl in ihrer Koalition eine europafreundliche Partei sitzt (Forza Italia), eine russlandfreundliche Partei (Lega) und eine Trump-freundliche (Melonis Fratelli d'Italia). Und bei all dem war sie auch noch im Volk beliebt.
First seen: 2026-03-24 05:18
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