Schimpfwörter, Beleidigungen, Kraftausdrücke, Flüche – all das darf man jetzt völlig legal beim Museum Bayerisches Vogtland in Hof loswerden. Denn: Das Museum hat im Herbst eine Ausstellung über das Fluchen und Schimpfen zu Gast.Und für das Lokalkolorit brauche man mithilfe der Bürgerinnen und Bürger Hofs und der Region noch regionale Ausdrücke, schreiben die Verantwortlichen: Schließlich gebe es ja jede Menge lokaler Beschimpfungen wie „Hundsgunga“, „Debbala“ oder „Laddschkabbm“.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.Und: Ein Vorurteil besage, dass die Hofer gerne motzen und schimpfen, heißt es weiter. Außerdem wolle man erfahren, wie man aktuell schimpfe und fluche in der Region. Es gebe nun also die einmalige Gelegenheit, „mal ganz ungeniert und ohne Konsequenzen typisch Hoferisch zu fluchen, zu schimpfen und zu beleidigen“.Im Museum ist im Herbst die Ausstellung „Potz! Blitz! Vom Fluch des Pharao bis zur Hate Speech“ zu sehen. Dort wird die jahrhundertelange Fluch- und Schimpfkultur aufgearbeitet. Die Schau war 2024 bis Anfang 2025 bereits im Museum für Kommunikation in Nürnberg zu sehen.
First seen: 2026-03-24 13:28
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