Seit mehr als 24 Stunden liegt ein Wal an der Küste vor Timmendorfer Strand. Immer wieder versuchen Schaulustige, an das Tier heranzukommen. Der Bürgermeister verurteilt das aufs Schärfste. Rettungsmaßnahmen für den in der Ostsee vor Timmendorfer Strand gestrandeten Wal sind nach Angaben des Bürgermeisters vereinzelt behindert worden. Er forderte Schaulustige auf, die Maßnahmen rund um das gestrandete Tier nicht zu stören. Wal in der Ostsee: Rettung wird von Schaulustigen gestört Seit rund 24 Stunden kämpften Einsatzkräfte im flachen Wasser vor der Küste um das Überleben des Tieres. Der Wal lebe und gebe immer wieder einen tiefen, brummenden Ton von sich, sagte Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke. Der Wal liegt in Niendorf, einem Ortsteil von Timmerndorfer Strand, im flachen Wasser. News5/René Schröder Der Wal liegt in Niendorf, einem Ortsteil von Timmerndorfer Strand, im flachen Wasser. Die Maßnahmen zu seiner Rettung würden jedoch immer wieder von Schaulustigen gestört. Menschen haben nach Angaben des Bürgermeisters beispielsweise am Montag versucht, sich dem Tier mit Ruder- und Schlauchbooten zu nähern oder Absperrungen zu umgehen. Ihnen sei offenbar egal, was das mit dem Wal mache, kritisierte Partheil-Böhnke. Er verurteilte die Aktionen und appellierte an die Öffentlichkeit, das Tier in Ruhe zu lassen. Solche Annäherungsversuche versetzten den Wal in Panik und erschwerten die ohnehin komplexen Rettungsmaßnahmen. Das könnte Sie auch interessieren: Beliebtes Hamburger Ausflugsziel eröffnet wieder! Diesmal auch wieder mit Bier Ein gestrandeter Wal gehöre normalerweise nicht zum Kerngeschäft der Gemeinde, sagte der Bürgermeister weiter. „Wir lernen noch dazu. Aber das Tier zu retten, hat die höchste Priorität.“ An Ostern sei in der Touristenregion fast alles ausgebucht – der Abtransport eines möglichen Kadavers könnte den „Wal-Tourismus“ noch mehr befeuern und die Arbeiten behindern. „Das wollen wir vermeiden“, betonte der Bürgermeister. (dpa/mp)
First seen: 2026-03-24 14:29
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