Hamburger Bauherren sollen "Bau-Turbo" für Wohnungsbau nutzen

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/index-rss.xml Hits: 24
Summary

AUDIO: "Bauturbo" des Bundes wirkt in Hamburg bislang noch nicht (1 Min) Hamburger Bauherren sollen "Bau-Turbo" für Wohnungsbau nutzen Stand: 24.03.2026 16:42 Uhr So sollen möglichst schnell mehr Wohnungen für die Menschen in der Stadt entstehen. Das ist der Appell von Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD), die am Dienstag neue Zahlen zum "Bau-Turbo" des Bundes vorgestellt hat. Der "Bau-Turbo" mache es einfacher, höher und in zweiter Reihe zu bauen, sagte Pein. Fast 80 Anträge mit rund 750 Wohnungen seien inzwischen auf dieser Basis genehmigt worden, bestätigte sie. Weitere 1.100 seien in Prüfung. Mehr Wohnungen in schon genehmigten Projekten Pein appellierte an Bauherren, neue Projekte über den "Bau-Turbo" zu beantragen: "Wir werden nicht jede Grünfläche und nicht jede Gewerbefläche auf einmal zu Wohnen umfirmieren. Darum sollte man sich jetzt vor allem auf diese Potenziale stürzen." Das bedeute mehr Wohnungen in schon genehmigten Projekten, sagte sie. Die Bezirksämter müssen weiterhin allen Anträgen zustimmen. Allerdings können sie das jetzt auch ohne Beteiligung der Öffentlichkeit tun, wenn sie das für richtig halten. Trotz des "Bau-Turbos" werde Hamburg seine Wohnungsbauziele auch dieses Jahr verfehlen, sagte Pein. Dafür seien die Marktbedingungen noch zu schwierig. Der sogenannte Bau-Turbo des Bundes sollte den Wohnungsbau beschleunigen. Doch es stockt massiv. Bezirkspolitiker sehen trotzdem eine Chance. In diesem Jahr sollen mehr Neubauprojekte realisiert werden als zuletzt - auch dank der vereinfachten Regeln. Zuletzt standen in Hamburg rund sechs Prozent der Büroflächen leer. SPD und Grüne suchen Wege, dort mehr Wohnungen unterzubringen. Schlagwörter zu diesem Artikel

First seen: 2026-03-24 16:32

Last seen: 2026-03-25 15:50