AUDIO: Flughafen Hamburg: Prozess um Klima-Blockade - 120 Arbeitsstunden gefordert (1 Min) Prozess zur Klima-Blockade am Flughafen Hamburg: Urteil verschoben Stand: 24.03.2026 19:27 Uhr Im Juli 2023 hatten Klimaaktivistinnen und -aktivisten den Flugverkehr lahmgelegt - sie hatten sich auf einem Rollfeld festgeklebt. Ein heute 21-Jähriger muss sich dafür seit Dienstag vor dem Amtsgericht verantworten. 68 Flüge wurden gestrichen, 14 umgeleitet. Maximale mediale Aufmerksamkeit, bundesweit. Das war genau das, was die Aktivistinnen und Aktivisten der sogenannten Letzten Generation mit ihrer Flughafenblockade erreichen wollten. Staatsanwältin verlangt 120 Arbeitsstunden als Strafe Und trotzdem saß auf der Anklagebank im Amtsgericht Hamburg ein eher frustriert wirkender junger Mann. Er werde sich nie wieder an solchen Aktionen beteiligen, sagte er. Denn der Kampf sei verloren, die Klimakipppunkte seien erreicht. Er war bereits gemeinsam mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten zu einer Schadensersatzzahlung von fast einer halben Million Euro verurteilt worden. Mit Blick darauf hatte die Jugendgerichtshilfe angeregt, das Strafverfahren einzustellen. Dies wollte die Staatsanwältin allerdings nicht mitmachen, deshalb der erneute Prozess. Sie verlangt für den Mathematikstudenten als Strafe 120 Arbeitsstunden, sein Anwalt fordert einen Freispruch. Der Richter wird sein Urteil im April verkünden. Das Hamburger Landgericht hat zehn Klimaaktivistinnen und -aktivisten verurteilt, die im Juli 2023 den Hamburger Flughafen lahmgelegt hatten. Die Mitglieder der "Letzten Generation" wurden vorher von der Polizei gestoppt. Da es nicht zu einer Tat kam, gibt es keine Strafe.
First seen: 2026-03-24 19:36
Last seen: 2026-03-25 14:49