Erst droht Donald Trump mit Bomben auf Kraftwerke, dann spricht er von Gesprächen mit dem iranischen Regime und verlängert ein Ultimatum. Was wie das bekannte, kommunikative Chaos des US-Präsidenten wirkt, ist aus Sicht des iranischen Regimes vor allem eines: ein Erfolg. So schrieb Saeed Jalili, Mitglied im obersten Nationalen Sicherheitsrat und einer der einflussreichsten Hardliner im iranischen Machtapparat, am Montag auf X: "Erst hieß es: Die Straße von Hormus muss geöffnet werden. Dann: Wir werden Schiffe eskortieren. Jetzt heißt es: Man könne die Kontrolle gemeinsam mit dem Iran übernehmen." Jalil ließ keine Zweifel daran, wie er das alles bewertet. Die USA hätten sich unter Druck Schritt für Schritt bewegt – und seien nun gezwungen, den Iran als zentralen Akteur einzubeziehen. Eine Auslegung, die unter anderem im iranischen Staatsfernsehen verbreitet wird.
First seen: 2026-03-25 05:41
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