Abpflastern: Hamburg ruft zum Entsiegeln und Begrünen auf

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AUDIO: Abpflastern geht in die zweite Runde (1 Min) Abpflastern: Hamburg ruft zum Entsiegeln und Begrünen auf Stand: 25.03.2026 08:19 Uhr Asphalt und Pflastersteine gegen Gräser, Sträucher und Blumen tauschen - das ist die Idee des Abpflasterns. Im vergangenen Jahr hat die Hamburger Umweltbehörde zum ersten Mal aufgerufen, die Stadt durch mehr Grün statt Grau lebenswerter und klimaresilienter zu machen. Nun startet der Wettbewerb ins zweite Jahr. Abpflastern bedeutet, versiegelte Flächen wie Beton- oder Asphaltflächen zu entfernen und durch einen begrünten Boden zu ersetzen. Dies fördert die Versickerung von Regenwasser, verbessert das Stadtklima und schafft Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg 5.430 Quadratmeter Fläche entsiegelt. Den größten Anteil daran hatte der Bezirk Altona. Allein an der Königstraße wurden gut 1.300 Quadratmeter entsiegelt. Beitrag zur Klimaanpassung und zum Naturschutz Ziel ist es, so viele Flächen wie möglich zu entsiegeln. Der Wettbewerb läuft bis zum 31. Oktober. Diejenigen, die die größte zusammenhängend entsiegelte Fläche und welcher Stadtteil am meisten entsiegelt. Abpflastern im Nordderby mit Bremen In diesem Jahr ruft Umweltsenatorin Katharina Fegebank zudem zu einem ganz speziellen Nordderby auf: "Wir wollen zeigen, wer im Norden die Nase vorn hat. Bis zum 31. Oktober ist jetzt Zeit, mehr abzupflastern als die Menschen in Bremen". Klimaanpassung sei ein Mannschaftssport, bei dem es nur Gewinner gebe. "Ich bin mir sicher: Hamburg holt sich den Derbysieg." Seit April konnten Bürger der Umweltbehörde Orte nennen, die entsiegelt werden sollten. Jetzt wurden die Orte ausgezeichnet, die am meisten abgepflastert wurden. Schlagwörter zu diesem Artikel

First seen: 2026-03-25 07:43

Last seen: 2026-03-26 09:04