Michael Meeks von Collabora: "Ich kann unsere vielen Kompromisse gar nicht aufzählen" Im Interview für den Golem-Newsletter erklärt Michael Meeks von Collabora, was er unter "pragmatischer Programmierung" versteht. Michael Meeks ist Open-Source-Entwickler und Managing Director von Collabora Productivity Bild: Collabora Michael Meeks ist seit vielen Jahren Open-Source-Entwickler und Managing Director von Collabora Productivity. Dort leitet er die Entwicklung der Collabora-Online- und Office-Produkte und betreut Kunden. Nebenbei hat er die Document Foundation mitgegründet und geleitet, ist Mitglied des Libreoffice Engineering Steering Committee und hat viel zu den ODF- und OOXML-Standards beigetragen. Meeks pflegt eine Codebasis, die über Jahrzehnte gewachsen ist und geschätzt wird. Dabei und bei anderen großen Softwareprojekten helfe "Pragmatic Engineering" , sagt er. Die Community habe bei Collabora Online das schier Unmögliche geschafft: eine Single-User-Desktop-Anwendung zu einer Multi-User-Cloud-Web-Applikation umzubauen. "Ich kann die vielen Kompromisse, die dabei notwendig waren, gar nicht aufzählen, so viele waren das. Aber es begeistert mich immer wieder, wie mächtig und hilfreich das Ergebnis jetzt ist." Dabei seien die coolsten und tollsten Dinge nicht immer die, die am meisten Zeit oder Geld gekostet hätten. "Wir haben jetzt beispielsweise im User Interface die Pop-up-Toolbars, und die User lieben sie. Für uns war das ein vergleichsweise kleiner Invest, aber eine dramatische Verbesserung der Usability mit – uns berichteten – großen Produktivitätssteigerungen." Mehr über Meeks' Arbeit, und warum er die Programmiersprache eines Projekts heute als nicht mehr so wichtig erachtet wie früher, könnt ihr im kompletten Interview im Newsletter nachlesen. Diesen Newsletter könnt ihr hier kostenlos abonnieren und habt ihn dann morgen früh in eurem Mail-Postfach .
First seen: 2026-03-25 09:44
Last seen: 2026-03-26 07:02