Iron Dome: VW könnte Rüstungskomponenten in Osnabrück produzieren

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Iron Dome: VW könnte Rüstungskomponenten in Osnabrück produzieren Der Autohersteller VW ist angeblich in Gesprächen zur Herstellung von Komponenten für Raketenabwehr in einer bisherigen Autofabrik. Bislang laufen im VW-Werk Osnabrück noch Porschemodelle vom Band. Bild: Fabian Bimmer/Reuters Das israelische Unternehmen Rafael Advanced Defence Systems verhandelt mit dem Autohersteller Volkswagen über die Nutzung einer VW-Fabrik für die Rüstungsproduktion. Das berichtet die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) (Paywall) unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen, die mit den Plänen vertraut seien. Die beiden Unternehmen planten demnach, das Werk in Osnabrück umzubauen, um Komponenten für das staatliche israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome herzustellen. Demnach könnte das Werk in Osnabrück verschiedene Komponenten fertigen, darunter die Schwerlast-Lkw, die die Raketen transportieren, sowie Startrampen und Stromgeneratoren. Die Abwehrraketen selbst würden dort nicht hergestellt. Werke könnten geschlossen werden Seit 2024 gibt es Überlegungen , nicht ausreichend ausgelastete VW-Werke in Deutschland zu schließen. Dazu zählt auch das Werk in Osnabrück(öffnet im neuen Fenster) , wo aktuell das T-Roc Cabriolet sowie der Porsche Cayman und der Porsche Boxster vom Band laufen. VW will bis zum Jahr 2030 50.000 Stellen in Deutschland abbauen . Der Rüstungskonzern Rheinmetall signalisierte bereits im März 2025 Interesse am VW-Werk in Osnabrück, um dort militärische Fahrzeuge zu bauen. Dem Bericht zufolge hoffen Rafael und VW, alle 2.300 Arbeitsplätze im Werk zu erhalten und die Waffensysteme an europäische Regierungen zu verkaufen. "Das Potenzial ist enorm. Letztendlich ist es aber auch eine Entscheidung der einzelnen Mitarbeiter, ob sie Teil dieser Entwicklung sein wollen" , zitiert die Zeitung eine der Personen. Einer zweiten Quelle zufolge unterstützt die Bundesregierung aktiv den Vorschlag. Das Konzept erfordere nur geringe Neuinvestitionen, heißt es weiter...

First seen: 2026-03-25 10:45

Last seen: 2026-03-26 08:03