Kitakeime: Warum Kleinkinder in Kitas so oft krank werden

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Ein Trost: Längerfristig betrachtet gibt es der Analyse zufolge einen positiven Effekt. In den ersten Schuljahren seien Kinder, die eine Kita besucht haben, seltener krank als Kinder, die nicht in Gemeinschaftseinrichtungen betreut wurden, heißt es in der Studie.Der frühe Kontakt scheine einen gewissen Schutz für die ersten Schuljahre zu bieten, wahrscheinlich aufgrund der erworbenen Immunität gegen häufige Infektionen. Das bedeute auch, dass eine längere Betreuung von Kindern zu Hause in der Summe wahrscheinlich keine Lösung für das Problem darstelle, sondern nur ein Aufschieben.Zentral ist, dass Eltern ihre Kinder zu Hause behalten, solange sie krank sind»Neugeborene verfügen dank der von der Mutter übertragenen Antikörper über einen gewissen Schutz vor Infektionen, doch dieser lässt im ersten Lebensjahr nach«, erklärte UCL-Forscher Leo Swadling, einer der Autoren. Dadurch würden Kleinkinder anfälliger für Infektionen. Ihr unerfahrenes Immunsystem sei etlichen Erregern noch nie begegnet – Kitas seien dann eine Art Bootcamp und bauten die Widerstandskraft für die Folgejahre auf.

First seen: 2026-03-25 11:46

Last seen: 2026-03-25 15:50