AUDIO: Jahresbilanz bei Otto (1 Min) Otto steigert Umsatz, will aber Stellen abbauen Stand: 25.03.2026 14:00 Uhr Der Hamburger Onlinehändler Otto hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr auf rund 7,5 Milliarden Euro gesteigert. Trotzdem will der Konzern in den kommenden Jahren Hunderte Stellen am Standort Hamburg abbauen. Sechs Prozent mehr Umsatz hat Otto mit seinem Onlineshop im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftet. Die Zahl der Kundinnen und Kunden sei um vier Prozent auf 12,6 Millionen Menschen gestiegen. Künstliche Intelligenz soll helfen Trotz der positiven Zahlen will der Vorstand mehr Wachstum - bis 2028 soll der Umsatz auf zehn Milliarden Euro Umsatz steigen. Gelingen soll das auch durch sogenannte KI-gestützte Einkaufserlebnisse. Das heißt zum Beispiel: Neben der telefonischen Beratung soll auch immer mehr eine Künstliche Intelligenz die Beratung übernehmen. In vielen Bereichen hat KI bei Otto schon Einzug gehalten, zum Beispiel bei der Erstellung von Werbeanzeigen. Durch eigene Algorithmen konnten laut Konzern die Kosten um 60 Prozent reduziert werden. 460 Stellen in Hamburg sollen wegfallen Dennoch sollen in Hamburg 460 Stellen abgebaut werden - vor allem im Marketing und der IT. Begründet wird das unter anderem mit mehr Automatisierung, die die Kosten weiter senken soll. Dadurch sollen Kosten gesenkt werden. Für die Beschäftigten soll es Angebote für Altersteilzeit- und Aufhebungsverträge geben. Die Otto Group hat eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres gezogen. Der Konzern ist profitabler als in den Vorjahren - auch weil Personal abgebaut wurde.
First seen: 2026-03-25 13:48
Last seen: 2026-03-26 11:07