Soldaten sterben bei Luftangriff in IrakSieben irakische Soldaten sind bei einem Luftangriff in der westlichen Provinz Anbar nach Angaben des Verteidigungsministeriums getötet worden. 13 weitere Personen seien verletzt worden. Der Angriff habe einer Stellung der schiitischen Volksmobilmachungskräfte (PMF) gegolten, einer Dachorganisation von Milizen, die von Iran unterstützt werden. Getroffen wurde dem Ministerium zufolge eine in der Nähe gelegene Militärklinik und eine technische Einheit. Rettungskräfte seien dabei, nach möglichen weiteren Opfern zu suchen. Die Regierung in Bagdad sprach von einem „Verbrechen, das in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht verstößt und die Beziehungen zwischen dem Irak und den USA beeinträchtigt“. Die irakischen Streitkräfte behielten sich jedes Recht vor, „mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren“, teilte das Büro von Ministerpräsident Mohammed al-Sudani unter Berufung auf den Armeesprecher mit. Das Außenministerium sei angewiesen worden, den Geschäftsträger der US-Botschaft im Land einzubestellen, um ihm eine „scharf formulierte Protestnote“ zu übergeben. Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA oder Israel äußerten sich nicht dazu.
First seen: 2026-03-25 17:52
Last seen: 2026-03-26 05:00