Frostiger Winter: 35 Prozent mehr Wasserrohrbrüche in Hamburg Stand: 26.03.2026 07:00 Uhr Ein Wasserrohrbruch am Bramfelder Weg unterspülte mehrere Straßen in Farmsen-Berne. Die Zahl der Wasserrohrbrüche ist in diesem Winter im Vergleich zu früheren deutlich angestiegen. 244 Rohrbrüche gab es von Dezember bis Anfang März. Das sind 35 Prozent mehr als im Winter zuvor. Für Michael Beckereit von Hamburg Wasser liegt es vor allem an den wechselhaften Temperaturen um den Gefrierpunkt: "Frost rein, Frost raus". 50 bis 60 Jahre alt sind die Trinkwasserleitungen im Schnitt. Das Alter der Leitungen sei für einen Rohrbruch aber nicht allein verantwortlich. Es komme auch drauf an, wo die Leitungen liegen, also zum Beispiel wie viel Schwerlastverkehr drüber rollt. Der Wasserrohrbruch mit den größten Folgen war dabei der in der Kollaustraße. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang Mai fertig sein. Zu Ostern will man bereits eine weitere Spur stadtauswärts freigeben. Hamburg Wasser investiert jedes Jahr zwischen 45 und 50 Millionen Euro in geplante Erneuerungen des Netzes. Anfang Januar war in der Kollaustraße ein Wasserrohr gebrochen. Die Bauarbeiten werden noch bis mindestens Ende April dauern.
First seen: 2026-03-26 06:01
Last seen: 2026-03-27 06:20