Der Versuch, die Gedankenwelt Donald Trumps zu verstehen, ist wohl von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Auch nach knapp vier Wochen weiß so gut wie niemand – vermutlich er selbst eingeschlossen – warum Trump diesen Krieg gegen Iran begonnen hat. Wenn es aber in dem für diesen Präsidenten charakteristischen Chaos zwischen 48-Stunden-Ultimatum und Fünf-Tage-Frist, zwischen angekündigtem Rückzug und angekündigtem Vernichtungsschlag, zwischen Ölpreis hoch, runter und wieder hoch irgendeine Konstante gibt, dann ist es die Kriegsrhetorik dieser US-Regierung: die zur Schau gestellte Freude an der Gewalt.
First seen: 2026-03-26 11:07
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