Als Reaktion auf die Debatten durften bei den Weltmeisterschaften im Boxen in Liverpool und in der Leichtathletik in Tokio im vergangenen Jahr nur Sportlerinnen bei den Frauen starten, die sich einem sogenannten SRY-Gentest zur Bestimmung des biologischen Geschlechts unterziehen und das Ergebnis »weiblich« vorweisen.Die Sportlerinnen werden bei diesem Test auf ein Gen auf dem Y-Chromosom untersucht, das für die Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale entscheidend ist.Dabei reicht ein Wangenabstrich oder eine Blutabnahme. Davor steht aber ein langes Aufklärungsgespräch. Unter den Athletinnen gehen die Meinungen über das Vorgehen auseinander, viele deutsche Sportlerinnen äußerten sich kritisch. Eine große Gruppe von Menschenrechtsorganisationen hatte das IOC schon vorab mit scharfen Worten aufgefordert, die Regel nicht in Kraft zu setzen.
First seen: 2026-03-26 14:10
Last seen: 2026-03-26 17:13