Ein Team um McPherson simulierte den Zustand geringer Schwerkraft mit einem rotierenden Spezialgerät, Klinostat genannt. Spermien von Menschen, Mäusen und Schweinen sollten sich in dem Gerät durch einen engen Kanal bewegen, der den Gebärmutterhals nachbilden sollte. Das gelang den Spermien in dem Klinostat deutlich schlechter als in einem Vergleichsexperiment unter Erdschwerkraft.Nachwuchs nicht ausgeschlossenBei Eizellen von Mäusen und Schweinen sei die Rate der Befruchtung zudem geringer gewesen. Nach vier Stunden in geringer Schwerkraft seien 30 Prozent weniger Mauseizellen erfolgreich befruchtet worden als in demselben Experiment unter normaler Erdschwerkraft, schreiben die Forschenden. Außerdem hätten weniger Schweineembryonen das spätere Stadium als Blastozyste erreicht als im Vergleichsexperiment.
First seen: 2026-03-26 16:12
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