Nato-Jahresbericht: Mark Rutte verkündet Rekordanstieg bei Verteidigungsausgaben

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Verteidigungsausgaben sollen noch deutlich steigenBereits im vergangenen Jahr hatte Nato-Generalsekretär Rutte auf Grundlage von vorläufigen Zahlen mitgeteilt, dass mittlerweile abgesehen von Island alle Mitgliedstaaten mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung ausgeben. Damit wurde mit einem Jahr Verspätung eine 2014 vereinbarte Zielvorgabe erreicht.Zeit zum Ausruhen wird für die meisten Nato-Staaten allerdings trotz der jüngsten Ausgabenerhöhungen nicht bleiben. Beim Gipfeltreffen im vergangenen Juni wurde unter dem Druck von US-Präsident Donald Trump vereinbart, künftig mindestens einen Betrag in Höhe von 3,5 Prozent des nationalen BIP in Verteidigung zu investieren. Hinzukommen sollen dann noch einmal 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Ausgaben, beispielsweise für Infrastruktur. Insgesamt soll auf diesem Weg eine Quote von 5 Prozent erreicht werden.

First seen: 2026-03-26 16:12

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