Z+ (abopflichtiger Inhalt); Natascha Kampusch: Warum ist sie nicht Österreichs Gisèle Pelicot? Natascha Kampusch war nie nur Opfer und wollte trotz ihres Schicksals anderen Mut machen. Zwanzig Jahre nach ihrer Flucht steht sie wieder in der Öffentlichkeit, und es wird klar: Österreich ist nicht bereit für so viel Selbstbestimmung. 13 Min. 6 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Natascha Kampusch, das Mädchen im Keller, dessen Geschichte die Welt bewegte, wird erneut von den Medien in den Fokus gerückt. Trotz ihrer Stärke und Selbstbestimmtheit wurde sie Opfer von Hass und Verleumdungen. Die jüngste Dokumentation über sie wurde aufgrund von Persönlichkeitsrechtsverletzungen gestoppt. Die öffentliche Obsession mit ihrem Leben und Leiden zeigt, wie wenig Respekt Verbrechensopfern entgegengebracht wird. Es bleibt die Frage, ob die Gesellschaft aus dieser schändlichen Behandlung lernen wird. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Natascha Kampusch, heute 38, hier im Jahr 2021 © Paul Schirnhofer/Roba Images Wenig in der jüngeren Vergangenheit Österreichs berührt mich so wie die Geschichte von Natascha Kampusch. Des Mädchens, das 1998, etwa so alt wie ich damals, auf dem Schulweg in einen Kleintransporter gezerrt und entführt wurde. Der Jugendlichen, die sich nach acht Jahren Gefangenschaft selbst befreit hat. Der jungen Frau, die ihre Geschichte erzählt, aufrecht, mutig, redegewandt. Nach allem, was war. Bis heute hat diese Geschichte keinen Abschluss gefunden, jedenfalls keinen guten. Zwanzig Jahre nach ihrer Flucht wurde Natascha Kampusch gerade wieder in die Schlagzeilen gezerrt. Vermutlich gegen ihren Willen. Als wäre der mediale Umgang mit dieser Frau nicht schon bisher schäbig genug gewesen.
First seen: 2026-03-26 16:12
Last seen: 2026-03-26 17:13