Ein wenig Licht am Ende des Tunnels. Wer es noch sucht und gern liest, findet womöglich Gefallen am neuen Roman von Christoph Peters. Er heißt »Entzug« und vermittelt laut SPIEGEL-Rezensentin Katharina Stegelmann vor allem eines: Hoffnung. (Lesen Sie hier ihre Buchkritik .)Das Buch erzählt vom stationären Entzug eines Schriftstellers, der glaubt, nur mit Wodka im Glas kreativ sein zu können. Eigentlich also eine bekannte Geschichte, doch Katharina Stegelmann lobt die »Eleganz«, den »Witz« und »die große Selbstdistanz« des autobiografischen Werks. Der Autor habe sich durch die Geschichte dieses Entzugs geschrieben, wie ein Tunnelbohrer sich durchs dunkle Erdreich wühlt. Diese Literatur sei kein Seelenstriptease, sondern eine »Feier der Resilienz«, die Leserinnen und Lesern Kraft spenden kann.Einen schönen Abend wünschtIhre Anna Clauß, Autorin der Chefredaktion
First seen: 2026-03-26 17:13
Last seen: 2026-03-26 21:15