Bundesrat-Abstimmung: Norden weiter unzufrieden mit Krankenhausreform Stand: 27.03.2026 06:31 Uhr Die Kritik der Länder an der Krankenhausreform war so groß, dass die schwarz-rote-Bundesregierung nachbessern will. Heute stimmt der Bundesrat über die Reform der Reform ab. Die Nordländer bleiben unzufrieden. von Katharina Seiler Die große Sorge der Länder: Krankenhäuser, die sie für die Gesundheitsversorgung in den Regionen für nötig halten, könnten nach der Reform wirtschaftlich nicht mehr überlebensfähig sein. Außerdem fürchten sie um ihren Einfluss auf die zukünftige Krankenhauslandschaft. Diese Bedenken konnte auch die neue Bundesregierung mit der geplanten Reform der Reform bislang nicht ausräumen. Die Gesundheitsminister der Länder wollen deshalb, dass der Bund einzelne Regelungen der Krankenhausreform nochmal überprüft. Nach NDR Informationen wird derzeit noch beraten, welche konkreten Forderungen die Länder an den Bund richten und wie sie sich bei der Abstimmung im Bundesrat positionieren wollen. Niedersachsen kritisiert zu strenge Personalvorgaben Fest steht: Der Unmut der Länder über die Krankenhausreform bleibt groß. Der niedersächsische Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) zum Beispiel stört sich an dem vorgeschriebenen Pflegepersonal, das die Kliniken vorhalten müssten. Da sei die Untergrenze so hoch, dass viele Kliniken in Niedersachsen sie nicht erfüllen könnten, sodass sie Nachteile bei der Vergütung hätten. Außerdem sollten Belegärzte nicht mehr nur in Rufbereitschaft verfügbar, sondern auch im Regeldienst anwesend sein. Das aber sei schwierig, weil sie zeitgleich auch in ihren eigenen Praxen tätig seien, so Philippi. Mecklenburg-Vorpommern sorgt sich um Kliniken auf dem Land Diese Kritik wird auch in Mecklenburg-Vorpommern geteilt. Darüber hinaus ist die Schweriner Landesregierung mit den sogenannten Mindestvorhaltezahlen unzufrieden. Diese Vorgabe bedeutet, dass ein Krankenhaus eine bestimmte Anzahl von behandelten Patienten vorweisen muss, um...
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