News des Tages: Trumps Truppen in der Straße von Hormus, Walrettung, gefälschte Arbeitszeit

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Ich hielt das für eine zweifelhafte Schnurre und schaute nach. Tatsächlich: Bei Amazon gibt es Dutzende solcher Geräte. Für einmalig 27 Euro lässt sich wunderbar Produktivität vortäuschen. Der Mensch, der mir stolz von seinem Investment erzählte, gehört offenbar zu der Gruppe von knapp 30 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in einer Umfrage zugaben, ihren Online-Status im Homeoffice künstlich auf »anwesend« zu halten. Die Jobseite Indeed und das Meinungsforschungsinstitut Appinio haben 1000 hybrid arbeitende Beschäftigte befragt.25,4 Prozent gaben an, länger im Büro zu bleiben, weil die Führungskraft noch anwesend ist. 23,2 Prozent verschicken E-Mails bewusst zu ungewöhnlichen Zeiten, um den Eindruck zu erwecken, twentyfourseven für die Arbeit zu brennen (hier mehr). »Nicht die Qualität der Arbeit entscheidet, sondern ihre Sichtbarkeit«, sagt Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens. »Doch wenn Beschäftigte anfangen, ihre Anwesenheit zu inszenieren, statt sich auf Ergebnisse zu konzentrieren, ist das weder effizient für Unternehmen noch nachhaltig für die Beschäftigten«, sagt Hensgens.Wenn er sich da mal nicht täuscht. Da fällt mir wieder ein Interview mit dem Neurowissenschaftler Joseph Jebelli ein, der das Ruhenetzwerk im Gehirn erforscht. Seine These: »Je mehr Zeit man mit Nichtstun verbringt, desto besser.« (Hier das ganze Interview .) Nur so werde Raum für Kreativität geschaffen. Wenn in Ihrer Firma also demnächst ein Feuerwerk brillanter Ideen gezündet wird, dann wahrscheinlich von Leuten, die einen undetektierbaren Maus Jiggler besitzen.

First seen: 2026-03-27 16:28

Last seen: 2026-03-28 05:35