Teure Allianz: Weitere 2,3 Milliarden Euro von VW für Rivian im Jahr 2026 Das Magazin Der Spiegel stellt eine Prognose auf, die hohe Kosten für VW in die Kooperation mit Rivian vorhersagt. VW baut schon seit einigen Jahren Elektroautos wie den ID.4. Bild: Werner Pluta/Golem Der Elektroautohersteller Rivian aus den USA profitiert offenbar stark von der Software-Allianz mit Volkswagen. Das Magazin Der Spiegel hat mit Zuhilfenahme mehrerer Quellen ausgerechnet, dass allein im Jahr 2026 2,3 Milliarden Euro in Rivian investiert werden. "Worüber bislang kaum gesprochen wird: Volkswagen muss auch 75 Prozent der laufenden Kosten des gemeinsamen Entwicklungszentrums finanzieren" , schreibt Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) . Volkswagen habe sich offiziell noch nicht dazu geäußert. Da VW auch die eigenen Zahlen für Rivian Volkswagen Technologies (RVT) nicht transparent macht, hat das Magazin eine eigene Rechnung aufgestellt. So legt RVT die Umsätze an der New Yorker Börse in den USA offen. Im vergangenen Jahr wurden 730 Millionen Euro umgesetzt, wovon 365 Millionen Euro von VW stammten. Offiziell fünf Milliarden versprochen Eine weitere Annahme resultiert aus einer Aussage der Rivian-CFO Claire McDonough, wonach sie mit einem Umsatzplus von 60 Prozent bei Software und Dienstleistungen rechnet. Das sei vor allem durch die Beiträge von Volkswagen zum Gemeinschaftsunternehmen getrieben. Der Spiegel leitet daraus einen Zuwachs der Zahlung durch VW von 60 Prozent ab. Dies sei eine konservative Schätzung, damit würden die Kosten auf 584 Millionen Euro steigen. Hinzu kommen 2,73 Milliarden Euro, die VW bereits im Jahr 2024 als Investment versprochen hatte. Unter anderem sicherte der deutsche Konzern Darlehen und Aktienkäufe von Rivian zu. "Die gesamten Investitionen von Volkswagen in Rivian Automotive, Inc., und das Joint Venture könnten bis 2026 auf bis zu fünf Milliarden USD ansteigen" , schreibt Volkswagen in der initialen Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) .
First seen: 2026-03-27 17:29
Last seen: 2026-03-29 15:54