AUDIO: Eimsbüttel: Kopfsteinpflaster in der Tresckowstraße bleibt (1 Min) Kopfsteinpflaster in Eimsbütteler Tresckowstraße bleibt Stand: 27.03.2026 18:01 Uhr Seit Mitte Januar ist die Tresckowstraße in Eimsbüttel eine Großbaustelle, denn hier wird von den Hamburger Energiewerken eine Fernwärmetrasse gebaut. Eigentlich wollte das Bezirksamt Eimsbüttel im gleichen Zuge die mittlerweile alten Kopfsteinpflaster durch Asphalt ersetzen lassen. Die Straße sollte durch die Asphaltierung rad- und fußgängerfreundlicher gestaltet werden. Doch daraus wurde nichts. Unter den Nachbarinnen und Nachbarn in der Tresckowstraße herrscht Erleichterung, wie Anwohner Michael Rosenthal im Gespräch mit NDR 90,3 erzählt. Die alten Kopfsteinpflaster werden nach dem Bau der Fernwärmetrasse durch die Hamburger Energiewerke wieder eingesetzt. Im Vorfeld wurden mehr als 1.600 Unterschriften für den Erhalt der Kopfsteinpflaster gesammelt. Die Nachbarn und Nachbarinnen wollten den historischen Charakter der Straße behalten und sind froh, gehört worden zu sein. Entscheidung für Kopfsteinpflaster auch aus Kostengründen Ursprünglich plante das Bezirksamt, das rund 200 Meter lange Teilstück neu zu gestalten und unter anderem Parkplätze wegzunehmen - doch Letzteres wurde ohnehin durch das Hamburger Parkplatz-Moratorium verhindert. Die Entscheidung für die alten Kopfsteinpflaster hat der Bezirk jetzt aber auch aus Kostengründen getroffen. Aufgrund vieler Straßenschäden durch den kalten Winter wolle man keine Mehrkosten mit einer Asphaltierung nach den Bauarbeiten verursachen. Tresckowstraße bleibt sanierungsbedürftig Veränderungen in der Zukunft schließt das Bezirksamt nicht aus, die Straße bleibe sanierungsbedürftig. Die aktuellen Bauarbeiten sollen Ende April beendet sein. Es soll im Zuge der Verlegung von Fernwärme-Leitungen beseitigt werden. Die Anwohner wollen den Verlust der Steine nicht hinnehmen.
First seen: 2026-03-27 17:29
Last seen: 2026-03-29 15:54