Z+ (abopflichtiger Inhalt); Ehegattensplitting: Das Ehegattensplitting ist gerecht. Es abzuschaffen, wäre falsch Die SPD will die Steuerregeln für Verheiratete ändern, damit mehr Frauen arbeiten gehen. Das klingt einleuchtend, doch es würde zu neuer Ungerechtigkeit führen. 27. März 2026, 20:45 Uhr 8 Min. 80 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung SPD-Politiker wollen das Ehegattensplitting abschaffen, um mehr Frauen zur Arbeit zu bewegen und die Wirtschaft anzukurbeln. Doch die Debatte vernachlässigt wichtige Aspekte: Das Splitting schafft auch Gerechtigkeit und belohnt kein bestimmtes Rollenmodell. Es sorgt dafür, dass Paare mit gleichem Einkommen gleich viel Steuern zahlen, unabhängig von individuellen Umständen. Die Abschaffung könnte ein bestimmtes Lebensmodell bevorzugen und sozial ungerecht sein. Das Steuerrecht zwingt Frauen nicht in Teilzeit, andere Faktoren beeinflussen ihre Erwerbstätigkeit stärker. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Belohnt das Ehegattensplitting die klassische Hausfrauenehe? © [M] DIE ZEIT; verw. Bild: Philip Oroni/Unsplash Das Ehegattensplitting gilt vielen als furchtbar ungerecht. Doch das ist nicht der Hauptgrund, warum viele SPD-Politiker es jetzt abschaffen wollen. Sie wollen auch, dass mehr Frauen arbeiten gehen, damit die Wirtschaft gestärkt wird und die Steuereinnahmen steigen. Eigentlich klingt das nach einer ziemlich guten Idee: Ich beseitige eine große Ungerechtigkeit und sorge zugleich für mehr Wirtschaftswachstum. Nur gibt es gute Gründe, das ganz anders zu sehen, und die kommen in der Debatte viel zu kurz. Das Ehegattensplitting schafft nämlich auch Gerechtigkeit. Und es spricht mehr dafür, es beizubehalten, als es zu beseitigen.
First seen: 2026-03-27 20:31
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