(g+) Programmierer und die AI-Angst: Wer bin ich noch, wenn KI meinen Job macht?

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Golem Plus Artikel Programmierer und die AI-Angst: Wer bin ich noch, wenn KI meinen Job macht? Mit KI , die vermeintlich alles kann, verlieren viele ITler ein Stück ihrer Identität und geraten in eine Art mentale Lähmung. Wie sie sich lösen lässt, wussten schon die Stoiker. Im Januar 2026 analysierte Anthropics KI-Modell Claude knapp 6.000 C++-Quelldateien des Firefox-Browsers. Nach zwanzig Minuten identifizierte das System die erste Use-After-Free-Schwachstelle. Nach zwei Wochen lagen 112 detaillierte Bug Reports vor, inklusive Reproduktionsschritten, Proof-of-Concepts und Patch-Vorschlägen. 22 der Schwachstellen waren echte Sicherheitslücken mit zugewiesenen CVE-Nummern. 14 stufte Mozilla als hochgefährlich ein, darunter eine kritische Web-Assembly-Lücke mit dem Höchstwert 9,8 auf der CVSS-Skala. Das entspricht fast einem Fünftel aller Firefox-Sicherheitsfixes des gesamten Vorjahres. In zwei Wochen. Durch ein einzelnes KI-System. Was hier passiert ist, ging weit über automatisierte Softwaretests hinaus: Die KI lieferte strukturierte Analysen auf einem Niveau, das bisher Monate manueller Security-Arbeit erforderte. Mozilla integrierte die Korrekturen in Firefox 148 und lobte die Qualität der Reports.

First seen: 2026-03-28 09:37

Last seen: 2026-03-29 15:54