Zeitumstellung: Die Sommerzeit hat begonnen

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In der Nacht zum Sonntag hat in Deutschland und den meisten Ländern Europas die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) begonnen. Die Uhren wurden um zwei Uhr um eine Stunde vorgestellt. Die Nacht war also eine Stunde kürzer. Die halbjährliche Zeitumstellung spaltet die Gemüter. Während sich die einen über längere Abende freuen, klagen die anderen über gesundheitliche Beeinträchtigungen. Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland wieder eingeführt. Ziel war es, die unterschiedliche Handhabung in Europa zu vereinheitlichen, wie das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen erklärt. Davor stellte nur ein Teil der Länder die Uhren um, und das auch noch zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das Deutsche Kaiserreich sei 1916 demnach das erste Land überhaupt gewesen, das die Sommerzeit einführte. Allerdings sei sie nach dem Ersten Weltkrieg wieder abgeschafft worden. Ein Energiespareffekt, der häufig als Begründung für die Zeitumstellung angeführt wird, habe sich schon damals nicht gezeigt. Debatte über Abschaffung der Zeitumstellung In der Europäischen Union wird seit Längerem über eine Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Allerdings ist bislang keine Einigung in Sicht. Uneinigkeit besteht vor allem darüber, ob nach einer Abschaffung die Normalzeit oder die Sommerzeit gelten soll. Für die Verbreitung der gesetzlichen Zeit in Deutschland zuständig ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Sie sorgt dafür, dass über einen Langwellensender mit dem Namen DCF77 Funkuhren, Bahnhofsuhren und viele Uhren der Industrie mit der gesetzlichen Zeit versorgt werden. Im Herbst endet die Sommerzeit wieder, wenn am 25. Oktober die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt werden.

First seen: 2026-03-29 02:46

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