Immer mehr Hamburger leiden unter Schlafstörungen. Die Zeitumstellung verschärft das Problem: Sie bringt den Schlafrhythmus zusätzlich durcheinander. Was Betroffene tun können. Nach Informationen der Krankenkasse „Barmer” litten im Jahr 2024 106.300 Hamburger unter Schlafstörungen. Zehn Jahre zuvor waren es noch rund 89.700. Die Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher sein – nicht jeder, der von Schlafstörungen betroffen ist, konsultiert einen Arzt. Auch Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin der „Barmer” in Hamburg, sagt: „Schlafstörungen werden zunehmend zum Volksleiden.“ Schlafstörungen: Vor allem Ältere sind betroffen Besonders betroffen sind die über 80-Jährigen: Etwa jeder zehnte dieser Altersgruppe schläft regelmäßig schlecht. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Die Gründe für Schlafstörungen sind vielfältig: Stress, Angstzustände, unregelmäßige Schlafgewohnheiten oder die Nutzung elektronischer Geräte vor dem Schlafengehen können den Schlaf beeinträchtigen. Schlechter Schlaf wirkt sich negativ auf die Konzentration, Reizbarkeit und auf das Immunsystem aus. Auch psychische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Leiden oder Stoffwechselstörungen können Folgen von Schlafstörungen sein. Die Umstellung der Zeit kann die Beschwerden verstärken. Das könnte Sie auch interessieren: Waschen, duschen, Kleidung – die 15-Minuten-Routine gegen Heuschnupfen Doch was dagegen tun? Eine gesunde Schlafhygiene, Stressbewältigung und Entspannungstechniken können helfen. Auch die Umgebung kann sich positiv auf den Schlaf auswirken. Schlaf- und Beruhigungsmittel sollen hingegen nur nach dem Arztbesuch eingenommen werden. Ein fester Schlafrhythmus im Alltag kann auch durch die Zeitverschiebung helfen. (mp)
First seen: 2026-03-29 07:49
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